Depressionen kraftvoll überwinden

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Wichtiger Hinweis zu Beginn

Lies dir diesen Artikel KOMPLETT durch. Er wird einige Überraschungen bereit halten, AHA Effekte auslösen und dich mit Sicherheit motivieren, wenn es dir gerade nicht so gut geht. Sollte es dir jetzt gerade gut gehen, dann lies es trotzdem durch und merke dir das Folgende für die Zeiten, in denen es dir mal nicht so gut geht. 😉

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Wie man Depressionen kraftvoll überwindet

Die folgende Aussage beschreibt sehr gut den Zustand und die Lösung um Depressionen kraftvoll überwinden und hinter sich lassen zu können.

“Das gute an Depressionen ist, dass man ganz viel tun kann um sie zu überwinden und hinter sich zu lassen. Das schlimme an Depressionen ist, dass man es tun muss!”

Licht am Ende des Tunnels

“Dumm gelaufen, wenn das Licht am Ende des Tunnels der entgegenkommende Zug ist!”

oder

“Ein Unglück kommt selten alleine!”

Diese Erfahrung hat mit Sicherheit jeder schon einmal erlebt. Lediglich die Intensität der Auswirkungen und Ergebnisse ist unterschiedlich.

Oft ist es eine Spirale in der man sich befindet die wie ein Abwärts sog eines Wasserstrudels wirkt und im Laufe der Zeit an Intensität und Sogwirkung zunimmst.

Man verliert mehr und mehr die Kontrolle und die Kraft und den Mut sich diesem Sog zu widersetzen. Man gerät in die Opferrolle und fühlt sich alleine gelassen, verraten, hintergangen, ungerecht behandelt, frustriert, entmutigt und machtlos. Oft hat man nicht einmal mehr die Kraft wütend zu sein weil alles wie ein großes schwarzes Loch erscheint das alles gnadenlos verschlingt.

“Die Hoffnung stirbt zuletzt!”

So heißt es im Volksmund und wer dies einmal erlebt hat der erst kennt die wirklich Bedeutung dieser Worte. Ein Entkommen scheint unmöglich. Eine Änderung der Situation hin zum Besseren ist das unwahrscheinlichste Ereignis im gesamten Universum. So kommt es einem vor.

Aber es heißt auch, dass die Nacht am dunkelsten ist kurz bevor die Dämmerung beginnt.

Info: Die Grafik welche sich am Rand dieses Artikels sehr lang nach unten erstreckt ist eine maßstabgetreue Darstellung des bekanntesten tiefsten Punktes im Meer. Alle Erklärungen befinden sich im Artikel selbst.

Die Reise vom Tiefpunkt zurück ins Licht

Die Natur bietet uns immer wieder die allerbesten Bilder und Vorlagen aus denen wir die wichtigsten Lektionen für unser Leben ableiten können. Es ist als ob Gott uns das gesamte Universum zur Verfügung gestellt hat damit wir es direkt vor unseren Augen haben um daraus zu lernen und daran zu wachsen. Die Ozeane bieten hervorragende Beispiele dafür.

Zunächst noch ein paar technische Informationen bevor wir dann zum Kern dieses Artikels kommen werden. Diese Informationen sind jedoch sehr hilfreich um die Botschaft besser verstehen und verarbeiten zu können.

Der Aufbau der Ozeane

Das Pelagial (griechisch pelagos ‚Meer‘) ist der Lebensraum des freien Wassers. Das Pelagial ist bei Seen und dem Meer der uferferne Freiwasserbereich oberhalb der Bodenzone. Im Meer gliedert sich das Pelagial in fünf Zonen:

1) Epipelagial 0 – 200 m

Das Epipelagial sind die obersten 200 Meter der Wassersäule des freien Wassers (Pelagial) im Meer. Diese durchlichtete Tiefenzone ist durch eine positive Bioproduktivität (trophogene Zone, d. h. positive Stoff- und Energiebilanz, stärkster Aufbau von Biomasse) und den höchsten Artenreichtum innerhalb des Ökosystems gekennzeichnet. Im Epipelagial gibt es ausreichend Licht für höhere Pflanzen und photoautotrophe Kleinstlebewesen um Photosynthese zu betreiben. Neben Plankton lebt hier auch das aktiv schwimmende Nekton, also Fische, Krebse und Kopffüßer.

2) Mesopelagial 200 – 1000 m

Der Bereich zwischen ca. 200 Metern bis etwa 1.000 Metern Meerestiefe wird als Mesopelagial bezeichnet; ab hier beginnt die eigentliche Tiefsee. In dieser Tiefe ist noch wenig blaues Licht vorhanden. Der Druck beträgt in 1.000 Metern Tiefe etwa 100 bar. Das sind etwa 1.000 Tonnen pro Quadratmeter bzw. 100 kg pro Quadratzentimeter. Pflanzenbewuchs ist nicht mehr vorhanden. Ab und zu findet man Plankton. Im Mesopelagial lebt zum Beispiel der Tiefsee-Beilfisch.

3) Bathypelagial 1000 – 4000 m

Das Bathypelagial reicht von 1.000 bis 4.000 Metern Tiefe. Der Druck beträgt in 4.000 Metern Tiefe etwa 400 bar. Es ist kein Sonnenlicht mehr vorhanden, nur Fische und Bakterien erzeugen künstliches Licht in Form von Biolumineszenz. Unter den in dieser Tiefe lebenden Tiefseefischen finden sich auch die Tiefsee-Anglerfische.

4) Hadopelagial 4000 – 6000 m

Das Hadopelagial (4.000–6.000 m) ist die Tiefenzone von 4.000 bis 6.000 Metern Tiefe. Hier ist die Temperatur nahe am Gefrierpunkt, der Druck ist 400mal höher als an der Oberfläche. Im Hadopelagial lebt z. B. der Tiefseekrebs.

5) Abyssopelagial 6000 – 11000 m

Das Abyssopelagial (6.000–11.000 m) ist die tiefste Zone im Meer und reicht von 6.000 bis zu 11.000 Metern Tiefe, dem tiefsten Punkt im Ozean. Hier ist der Druck bis zu 1100-mal höher als an der Wasseroberfläche. Die Temperatur liegt wie im Abyssopelagial nahe am Gefrierpunkt. Dennoch gibt es hier Lebewesen, z. B. den Borstenwurm.

Licht & Farben

In Abhängigkeit von der Wellenlänge wird Licht von Wasser unterschiedlich stark absorbiert, und zwar umso stärker, je größer die Wellenlänge ist. Rotes Licht verliert pro Meter 50 % seiner Intensität. Die Farben werden durch Absorption so stark reduziert, dass man Rot ab 3 m, Orange ab 5 m, Gelb ab 8 m, Violett ab 18 m, Grün ab 35 m und Blau ab 60 m nicht mehr erkennen kann. Das besonders kurzwellige Violett bildet hier eine Ausnahme, da es besonders stark gestreut wird.

Das Sonnenlicht dringt nur bis etwas 300 m ins Meer hinein. Danach ist kein natürliches Licht mehr vorhanden. Sprich es wird stockdunkel.

Wasserdruck in verschiedenen Tiefen

Alle 10 Meter erhöht sich der Druck im Meer um eine Atmosphäre – das sind 1 kg pro cm3. In der Tabelle ist sehr gut zu erkennen wie der Wasserdruck enorm ansteigt.

Wassertiefe in Meter

10 m

100 m

1.000 m

5.000 m

10.000 m

Druck pro qcm

1 kg

10 kg

100 kg

500 kg

1.000 kg

Moderne Militär U-Boote schaffen es gerade einmal in einer Maximaltiefe von 600 – 1.000 m zu tauchen, also gerade mal knapp unterhalb der Meeresoberfläche. Wenn man bedenkt, bedenkt dass die mittlere Tiefe der Ozeane in etwa 5.000 m beträgt ist das relativ wenig.

Der bisher tiefste, bekannte Punkt im Ozean befindet sich im Pazifik. Es ist das Witjastief mit einer Tiefe von 11.034 m. An dieser Stelle herrscht ein Wasserdruck von 1170 bar pro qcm, also 1,1 Tonnen.

Was können wir daraus ableiten?

Das ist eine gute Frage und was können wir daraus nutzen um neuen Mut zu gewinnen? Mit diesen Fragen werden wir uns nun beschäftigen.

In den Zeiten wenn es einem extrem schlecht geht, wenn man frustriert und enttäuscht ist uns ich alleine gelassen fühlt oder wenn man an einer Depression leidet, dann ist dies Vergleichbar mit dem Erreichen eines Tiefpunktes. Insbesondere die Menschen die schon einmal ein komplettes Burnout erlebt haben oder noch schlimmer eine Depression mit dem Verlust jeglicher Hoffnung.

Ich kann dies aus persönlicher Erfahrung bestätigen und hätte es vorher niemals für möglich gehalten dass solche Zustände überhaupt möglich sind. Man sagt: “Die Hoffnung stirbt zuletzt!”, doch wenn man es erlebt, dann ist es wie ein rein körperliches Existieren ohne jedes Gefühl von Liebe, Mut oder Hoffnung. Es ist wie ein Erstarren. An diesem Punkt ist mir persönlich klar geworden, dass die Hölle kein Ort, sondern ein Bewusstseinszustand ist.

Aber wie dort heraus kommen?

Jegliche Aktivitäten scheitern oft schon im Ansatz. Jeglicher Versuch die Stimmung zu verbessern wird schon nach kurzer Zeit aufgegeben weil man keinerlei Verbesserung erlebt und nach jedem gescheiterten Versuch sogar noch mehr Hoffnungslosigkeit spürt, bis man den Punkt erreicht wo sogar jeglicher Versuch einer Änderung schon verworfen wird weil es ja sowieso keinen Zweck hat.

In dieser Zeit habe ich während eines solchen Versuches eine Meditation durchgeführt und dabei ein sehr interessantes Bild gesehen welches mir enorme Kraft und Mut gegeben hat.

Ich habe mich an der tiefsten Stelle des Ozeans gesehen und auch so gefühlt, denn in 11000 m Tiefe herrscht enormer Druck, es ist extrem kalt (keine Liebe), es gibt keinerlei Licht (Hoffnung) und es ist niemand dort (Einsamkeit).

Dann habe ich mir vorgestellt wenn ich von diesem tiefsten, trostlosen und verlassensten Punktes anfangen würde aufzutauchen um die Oberfläche, das Licht und die Wärme zu erreichen und den gesamten Druck los zu werden.

Stell dir einmal vor du bist an diesem Punkt und fängst an aufzutauchen. Nachdem du 5.500 m zurück gelegt hast, also immerhin die Hälfte der gesamten Strecke schaust du dich um und stellst folgendes fest. Es ist immer noch absolut stockdunkel und eiskalt ist und dass ein immenser Druck auf dir liegt. Du bist schon lange geschwommen und doch hast du das Gefühl es hat sich nichts verändert.

Du tauchst nun weiter auf und legst nochmals 3.500 m zurück und bist nun bei einer Tiefe von 2.000 m. Erneut schaust du dich um und fängst an zu zweifeln ob sich jemals etwas ändern wird. Es ist nämlich immer noch vollkommen dunkel, ein immenser Druck lastet auf dir und es ist eiskalt. Der Druck beträgt immer noch 200 kg pro qcm.

Also tauchst du weiter auf bis du die Tiefe von 1.000 m erreichst. Deine Zweifel sind noch sehr groß denn irgendwie hat sich scheinbar nichts verändert. Der Druck ist gewaltig, es ist stockdunkel und eiskalt. Du hast nun schon 10.000 Meter zurück gelegt, das sind 90% der gesamten Strecke.

So ist es im Leben wenn man in Schwierigkeiten ist, frustrierst über die Beziehung oder den Job den man hasst. Selbst wenn man anfängt etwas zu verändern hat man sehr oft den Eindruck dass sich nichts verändert. Es schein als ob es egal ist was man tut. Man scheint festzustecken und jeder Ausweg ist unerreichbar.

Aber es sind tatsächlich nur noch 10% zurück zu legen. Und auf diesen restlichen 1000 Metern geschieht dann plötzlich alles sehr schnell. In einer Tiefe von 300 Metern beginnt es zu dämmern und schon 100 Meter später wird es deutlich heller. Wir sind nur noch 200 Meter von der Oberfläche entfernt.

Erst auf den letzen 100 Metern wird es mit jedem Meter besser, heller, wärmer und der Druck lässt immens nach.

Bedenke dass du nun 99% des gesamten Weges zurück gelegt hast, bevor es immer besser wird!!!

Oft müssen wir sehr lange ausharren, den Glauben und die Hoffnung stärken, Hindernisse und Zweifel überwinden bevor wir kurz vor dem Ziel erkennen dass es nicht umsonst war.

Es ist IMMER zu früh um aufzugeben!!!

Denke darüber nach, was die Aussage “Es ist IMMER zu früh um aufzugeben!” wirklich bedeutet. Du weißt nicht, was in 10 Minuten, in einer Stunde oder am morgigen Tag alles geschehen kann. Es besteht immer die Möglichkeit, dass das Gute ebenso plötzlich auftaucht, wie das Ungute.

Dazu noch eine nette Grafik:

 

 

Deshalb:

Nie, nie, nie, nie, niemals aufgeben. Aufgeben ist keine Option. 

Noch etwas zum schmunzeln

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Und immer daran denken: “Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen!”

Wasser-bis-zum-Hals

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Über den Autor:

Andreas Bernknecht: Spiritual Teacher & Coach, Lebensberater, Seminarleiter für Freiheit im Denken, Handeln und Leben mit dem Ziel durch Freude und Liebe eine neue Dimension für mehr Lebensqualität für viele Menschen zu erlangen.

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