3 Wege um Dein Gehirn neu zu verdrahten

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3 Wege um Dein Gehirn neu zu verdrahten

Neueste wissenschaftliche Studien und Erkenntnisse zeigen, dass in unserem Gehirn tatsächlich “Verdrahtungen” entstehen und massenhaft vorhanden sind. Diese sind gleich Trampelpfaden, Wegen und breiten Straßen, ja sogar Daten Autobahnen, je nachdem wie intensiv wir etwas denken und immer wieder denken. Deshalb könnte es wichtig sein, die 3 Wege um Dein Gehirn neu zu verdrahten, kennen zu lernen und umzusetzen.

Das menschliche Gehirn ist ein gewaltiger und mysteriöser Ort, mit tausenden von Gedanken, welche durch ein neuronales Netzwerk rauschen. Wissenschaftler bestätigen, dass wir pro Tag mindestens 60.000 Gedanken haben. Neuronale Netzwerke sind die Bahnen, durch welche unsere Gedanken durch das Gehirn „strömen“, wie ein riesiger Wald mit Pfaden darin. Je mehr du einen Gedanken denkst und erforschst, bzw. wiederholst, umso klarer und deutlicher wird dieser Pfad im Wald und umso einfacher ist es ihn entlang zu schreiten, also immer und immer wieder zu denken. Aus diesem Grund ist es keine gute Idee, Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“, zu denken. Und aus eben diesem Grund ist es besser ein Mantra zu haben, nach dem Motto „Ich bin friedvoll“. Noch faszinierender: Studien zeigen, dass 50-70% der Arztbesuche wegen physischer Beschwerden und Krankheiten, psychologischen Faktoren zuzuschreiben sind. Noch interessanter: Die Quantenphysik und Quantenmechanik liefern mittlerweile den Beweis, dass das was wir denken, das beeinflusst, was wir tatsächlich wahrnehmen und erfahren und zwar auf einer subatomaren Ebene.

Bist du bereit neue Weg in dem Wald deines Verstandes zu erschaffen? Prüfe die folgenden drei Tipps:

Ignoriere die „Peanuts“ Gallerie

Die linke Gehirnhälfte ist mehr für die logischen Prozesse zuständig, beherbergt unsere Sprache, lineare und sequentielle Daten, Ideen, Ansichten und Begriffe über die Vergangenheit und Zukunft, kritische Analyse und Urteile über richtig und falsch, um nur einige zu nennen. Dr. Jill Bolte Taylor, Sprecher des „Harvard Brain Tissue Resource Center“, sagt uns, dass der Teil unserer linken Gehirnhälfte, der für die urteilenden und sich ständig wiederholenden Gedankenmantras zuständig ist, lediglich die Größe einer Erdnuss (Peanut) hat. Eine ERDNUSS! Deshalb erhält sie den Namen „Peanut Gallerie“, weil sich dort all diese Dinge abspielen.

Auf der anderen Seite, ist die rechte Gehinrhälfte beheimatet die nonverbalen Inhalte, unsere Fähigkeit im jetzigen Moment zu sein, Mitgefühl, kinästhetisches Lernen, Stiftung von Frieden, Freude, usw. Wenn Du Dich das nächste Mal lächerlich, schlecht oder unbedeutend fühlst, weil die Peanut Gallerie aktiv ist, so erinnere Dich, dass es nur diese Erfahrung ist.

Tipp: Gib der Peanut Gallerie eine Persönlichkeit, einen Namen und ein Outfit. Frage Dich dann: „Möchte ich der Peanut Gallerie zuhören?“, „Fühle ich mich schwer oder leicht, wenn die Peanut Gallerie spricht?“, „Wie wäre es, wenn ich mich stattdessen für Frieden entscheide?“.

Weiche mit Deinen Gedanken vom Weg ab

Einer der schönsten Autoaufkleber, die ich je gesehen habe, hatte den Text: „Glaube nicht alles was Du denkst!“ Gedanken wiederholen sich immer und immer wieder. Sie sind wie Rennautos, die durch einen Rundkurs rasen. Aus diesen Grund ist es wichtig, verantwortungsvolle Schritte in die Wege zu leiten, um Deinen Verstand mit Gedanken zu füllen, die Du haben willst. Wenn die Gedanken sich oft genug im Kreis gedreht haben, beginnen wir ihnen zu glauben, was nicht schlecht ist, wenn es friedvolle, aufbauende und konstruktive Gedanken sind.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass im Durchschnitt 60% oder mehr unserer Gedanken negativ sind. An diese zu glauben ist gefährlich. Es sind Wege voll von Schlaglöchern und Sackgassen. Die Verantwortung für unseren inneren Zustand zu übernehmen bedeutet, dass wir akzeptieren, dass das was sich durch deinen Kopf bewegt von Dir selbst abhängt und nicht von äußeren Kräften.

Tipp: Wenn Du einen dieser, nervenden und sich ständig wiederholenden Gedanken hast, dann stelle ihn Dir als Rennauto vor, den Rundkurs, das Wetter und beschreibe es im Detail. Schalte dann um visualisiere ein Auto und eine Strecke die Dir gefällt. Verlasse die alte Straße und erschaffe eine neue.

Tue mehr NICHTS

Tue mehr NICHTS? Ich kann das in einem einfachen Wort zusammenfassen: Meditiere. Unsere alte Programmierung, viele Dinge zu tun und immer beschäftigt zu sein, anzuhalten und zu stoppen, erscheint wie Anarchie. Aber das ist es nicht. Es ist eine radikale Selbstheilung. Meditation verändert tatsächlich das Gehirn, so wie das Heben von Gewichten die Muskeln verändert. Den Verstand zur Ruhe zu bringen, verändert tatsächlich die Neuroplastizität des Gehirns. Neuroplastizität ist die Fähigkeit des Gehirns, sich zu verändern und neu zu verdrahten. Eine Aufmerksamkeitsübung, wie z.B. Meditation, verbessert alle Bereiche Deines Lebens.

Tipp: Wenn es dich ganz hibbelig macht zu sitzen, dann erkunde die gewaltige Vielfalt an Möglichkeiten im Internet, wenn du den Begriff „Aufmerksamkeit“ oder „Meditation“ als Suchbegriff eingibst. Es gibt sehr viele Formen wie Du Aufmerksamkeit schulen kannst: wandern, hinlegen, Tiefenatmung, Chanting oder Dich in der Gegenwart der Natur verlieren. Finde einfach deinen eigenen Weg – um mehr NICHTS zu tun – und bleibe dabei!

Tipp 2: Wenn es Dir schwerfällt zu meditieren, dann nutze die enorme Kraft von Hilfsmitteln wie Binaurale Beats. Diese extrem kraftvolle Art zu meditieren und einfach in Meditationszustände zu gelangen ist ideal für Anfänger geeignet. Schau hier im Blog und im Shop für weitere Informationen.

Khalil Gibran sagt elegant: „Dein Leben ist nicht so sehr davon bestimmt, was es Dir bringt, sondern welche Einstellung Du dem Leben entgegenbringst. Nicht so sehr durch das was Dir geschieht, als durch die Art und Weise wie Dein Verstand beobachtet, was Dir geschieht.“

Werde aktiv und vermeide es Tage, Monate oder Jahre damit zu verbringen, dass du fälschlicher Weise an das zu glauben was Dein Verstand Dir an Gedanken vorgibt. Pflege Deine Fähigkeit die Welt durch die Einstellung zu sehen, die Du wählst und frage Dich selbst: „Welchen Pfad erzeuge ich gerade in meinen Gedanken?“

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Über den Autor:

Andreas Bernknecht: Spiritual Teacher & Coach, Lebensberater, Seminarleiter für Freiheit im Denken, Handeln und Leben mit dem Ziel durch Freude und Liebe eine neue Dimension für mehr Lebensqualität für viele Menschen zu erlangen.

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