Die Welt braucht gute Nachrichten – sorge Du für Eine

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“Die Welt braucht gute Nachrichten. Sorge Du für Eine!”

Hörst Du persönlich lieber gute Nachrichten oder bevorzugst Du schlechte Nachrichten? Ich war heute zu Besuch bei Bekannten und als wir am Tisch saßen, kam die Frage: “Und was meinst Du zu den Anschlägen in Paris?” (Passt auf jedes Ereignis das mit so großer Hingabe in den Medien breitgetreten wird)

Mir ging in diesem Moment sofort etwas durch den Kopf, nämlich ein Bild von einem Stein, der in einen See geworfen wird und Wellen erzeugt. Wellen dich sich ausbreiten.

Mit dem was wir anderen erzählen oder was wir andere fragen sind wir wie diese Steine, die Wellen in Bewegung setzen. Wie meine ich das?

 

Schlechte NachrichtenFall 1) Wir sprechen über etwas, das negativ ist und z.B. Angst erzeugt. Nach dem Gespräch sind diese Gefühle und Gedanken immer noch da. Sie sind ein Teil von uns geworden, weil wir sie gedacht, gefühlt und verinnerlicht haben. Wir treffen nun einen Menschen und die Wahrscheinlichkeit, dass wir das negative Thema dort fortsetzen ist sehr groß, denn es ist ja ein Teil unseres Energiesystems geworden, da wir uns damit beschäftigt haben. Es ist das physikalische Gesetz der Energieerhaltung. Wir tragen und übertragen diese Energie nun auf die Menschen, die uns begegnen. Hat sich die Person ebenfalls mit negativen, ja vielleicht mit demselben Thema auseinandergesetzt, verstärken sich diese nun. Vielleicht haben wir sogar durch unseren Kommentar, durch unsere Bemerkung erst in diese negativen Energien gebracht.

Gute NachrichtenFall 2) Wir sprechen über etwas Aufbauendes, etwas das uns Mut und Hoffnung macht, etwas, dass das Gefühl der Liebe verstärkt. Anschließend gehen wir mit anderen Gefühlen weg. Wir haben andere Gedanken und treffen möglicherweise völlig andere Entscheidungen. Begegnet uns jemand, ist die Wahrscheinlichkeit groß, in einer wesentlich besseren Art und Weise, Energien auf andere Menschen zu übertragen. Die Welle hat nun andere Auswirkungen. Vielleicht machen wir einfach nur jemand anderen wieder ein wenig glücklicher. Jemand, der daraufhin neuen Mut fasst und eine bessere Entscheidung trifft…

Jesus sagt: “Wo zwei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter euch!”

Wem könntest Du heute eine gute Nachricht überbringen? Du weißt nie, welche Auswirkungen deine Äußerungen bei anderen haben. Die Kettenreaktion ist für uns nicht absehbar. Deshalb ist es gut, sehr achtsam zu sein und die Entscheidung zu treffen, einen positiven und aufbauenden Impuls zu senden. Dieser Impuls kann das Leben vieler Menschen verändern, wie eine Welle, die sich in einem See ausbreitet. Im Guten wie im Schlechten.

Und ja, ich kann schon die Kritiker hören, wie sie sich über die Gutmenschen aufregen. Der Vorwurf, dass man die Realität außen vorlässt und einfach alles ignoriert. Wir können doch das Schlechte in der Welt nicht einfach ignorieren! Für diejenigen, die so denken und argumentieren habe ich eine Frage: “Hast Du es denn schon mal ganz konsequent getan? Ich meine ganz konsequent dafür gesorgt, dass Du selbst und Dein Umfeld in einer hohen Schwingung von Liebe ist? Hast Du Dich schon einmal voll und ganz hingegeben, mit dem Ziel, wirklich und wahrhaftig zu dienen und dafür zu sorgen, dass dieser Augenblick und der Ort an dem Du gerade bist, zu einem Ort der Harmonie und Heilung wird? Was glaubst Du, was Jesus meinte, als er davon sprach die rechte Wange hinzuhalten, wenn dir jemand auf die linke schlägt? Glaubst Du das ist Schwäche oder Angst vor dem Feind? Nein, es ist das Handel aus der Stärke, denn Jesus spricht nicht von körperlicher Gewalt, sondern von der Einstellung, den Frieden ganz tief aus dem innersten Sein zu manifestieren. Buddha spricht von Achtsamkeit und der Achtung gegenüber allen Lebens.

Wenn du die Welt verändern willst, beginne mit dem Menschen, den du jeden Morgen im Spiegel siehst. ~ Laotse (6. Jh. v.Chr.)

Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst. ~ Mahatma Gandhi

Die Kraft guter Nachrichten

hoffnungGute Nachrichten lösen gute Gefühle aus. Gute Gefühl bringen Hoffnung wenn es einem schlecht geht. Gute Gefühl verstärken bereits vorhandene gute Gefühle. Eine nach sich nach oben bewegende Energiespirale ist die Folge. Gleiches zieht gleiches an. Es richtet also keinen Schaden an, gute Nachrichten zu verbreiten. Und nein, ich verschließe meine Augen nicht vor den negativen Dingen in der Welt. Ganz im Gegenteil! Eben WEIL es so viel Negatives gibt, ist meine Entscheidung, für das Gute einzustehen und das Gute zu verbreiten. Dafür arbeite ich an mir selbst. Ich bin die Quelle des Guten, was ich um mich herum erleben will. Mal ganz ehrlich. Ist es nicht schön, zu erleben, wenn man einem Menschen Freude bereitet und sich dieser Mensch gut oder vielleicht nur ein kleines Stück besser fühlt?

Du kannst das hier lesen und nichts tun oder du kannst handeln! Du entscheidest, ob Du gute Nachrichten oder schlechte Nachrichten verbreitetst. Du bist derjenige der Steine ins Wasser wirft, mit dem was Du verbreitest. Deine Worte haben Auswirkungen bei anderen Menschen. Erhebe andere und Du erhebst Dich selbst.

Herz und Verstand

Der Verstand fragt: “Was bringt es?” – Das Herz sagt: “Ich weiß es nicht, aber es macht Spass!”

Nutze unten das Kommentarfeld. Vielleicht ist dein Tipp, deine Idee, deine Erfahrung genau das, was jemand anderen inspiriert, ihm/ihr Kraft und Mut gibt.
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Über den Autor:

Andreas Bernknecht: Spiritual Teacher & Coach, Lebensberater, Seminarleiter für Freiheit im Denken, Handeln und Leben mit dem Ziel durch Freude und Liebe eine neue Dimension für mehr Lebensqualität für viele Menschen zu erlangen.

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